
Garten gestalten
Obstbaum pflanzen
Das Verpflanzen aus der Baumschule bedeutet immer Stress fĂŒr einen Baum. Deshalb schaffen wir mit gelockertem Boden, GieĂrand, Stammschutz und einer stabilen Anbindung an einen Pfahl best mögliche Bedingungen fĂŒr einen guten Start.
Was pflanzen wir alles?
Wir pflanzen alle Pflanzen mit essbarem Ertrag, zum Beispiel:
- klassische ObstbÀume wie Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume/Zwetschge, Mirabelle, Quitte, Mispel
- Waldgartenpflanzen wie Maulbeeren, Aronia, NussbÀume
Wir pflanzen keine reinen Ziergehölze wie Thuja, Rhododendron und Kirschlorbeer.
Wann ist die beste Pflanzzeit?
Die beste Pflanzzeit ist der Herbst ohne Bodenfrost.
Baumschulen geben die beste Ware zuerst raus. Deshalb lohnt sich eine frĂŒhe Absprache mit uns.
Kann man auch in einem kleinen Garten einen Obstbaum pflanzen?
Prinzipiell ja.
Auch auf wenig Raum gibt es mehrere Möglichkeiten einen Obstbaum zu pflanzen. Zum Beispiel SpindelbÀume, Spaliere oder BuschbÀume.
Mit angewandter Ăkologie fĂŒr ein langes Baumleben.

Boden
Bei der Pflanzung lockern wir Verdichtungen gezielt auf. Das fördert krÀftige Wurzeln und das Bodenleben.

Baumscheibe
Reduziert die Wurzelkonkurrenz und erleichtert eine effektive BewÀsserung in Trockenheitsperioden.

Stammschutz
Ein spezieller Anstrich reduziert Hitzestress. Besonders im Zuge des Klimawandels ein wichtiger Schutz fĂŒr den Baum.

Vielseitige Pflanzen
Pflanzen in einem Waldgarten erfĂŒllen mehrere Aufgaben. Durch DiversitĂ€t und Synergien schaffen wir ein System mit hohen ErtrĂ€gen.
Mit der Natur arbeiten
NatĂŒrliche Prozesse nutzen, statt gegen sie zu kĂ€mpfen, spart Ărger und Energie.
BiodiversitÀt fördern
VielfĂ€ltige Strukturen und Pflanzenarten bieten Lebensraum fĂŒr zahlreiche Tierarten. Das fördert auch NĂŒtzlinge.
WohlfĂŒhlen
Ein kĂŒhler Ort in Hitzeperioden, ein BlĂŒtenmeer, ein lebendiger Garten zum Naschen. WaldgĂ€rten sind zum WohlfĂŒhlen da.
Kann ein kleiner Hausgarten ein Waldgarten werden?
Ja!
FĂŒr einen Waldgarten gibt es keine MindestgröĂe. Es geht um das System aus essbaren Pflanzen, Förderung der BiodiversitĂ€t und Schaffung verschiedener Mikroklimata. Das geht auch auf 20qm GartenflĂ€che.
Waldgarten gestalten
Ein essbarer Waldgarten ahmt die Struktur eines Waldrandes nach: von KrĂ€utern und Bodendeckern ĂŒber StrĂ€ucher bis hin zu BĂ€umen. Er ist deshalb offen und lichtdurchflutet, aber trotzdem in der Höhe vielfĂ€ltig. Zum Einsatz kommen vor allem essbare, mehrjĂ€hrige Pflanzen, die sich gegenseitig ergĂ€nzen. Das schafft vielfĂ€ltige ErtrĂ€gen.

Resilient im Klimawandel durch...

Vielfalt
Eine hohe Arten- und Sortenvielfalt schĂŒtzt vor TotalausfĂ€llen in der Ernte. AuĂerdem kann ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume geerntet werden.

Humus
Totholz und Mulch auf dem Boden sorgen dafĂŒr, dass Wasser auch ĂŒber regenarme Tage hinweg gespeichert wird und den Pflanzen zur VerfĂŒgung steht.

Mikroklima
Im Waldgarten findet man auf wenig Raum verschiedene Temperaturzonen. Da findet Mensch und Tier auch bei Extremwetter einen angenehmen Platz.
Essbar
Obst und GemĂŒse
KrĂ€uter und GewĂŒrze
BlĂ€tter und BlĂŒten
Pilze
NĂŒsse und Samen
Nutzbar
Heilpflanzen
Faser- und FĂ€rbepflanzen
Brenn- und Nutzholz

Waldgarten gestalten
Ein essbarer Waldgarten ahmt die Struktur eines Waldrandes nach: von KrĂ€utern und Bodendeckern ĂŒber StrĂ€ucher bis hin zu BĂ€umen. Er ist deshalb offen und lichtdurchflutet, aber trotzdem in der Höhe vielfĂ€ltig. Zum Einsatz kommen vor allem essbare, mehrjĂ€hrige Pflanzen, die sich gegenseitig ergĂ€nzen. Das schafft vielfĂ€ltige ErtrĂ€gen.

Resilient im Klimawandel durch...

Vielfalt
Eine hohe Vielfalt an Pflanzenarten minimiert die AnfĂ€lligkeit fĂŒr SchĂ€dlinge. Je mehr verschiedene Arten in einem Waldgarten vorkommen desto sicherer ist ein jĂ€hrlich hoher Ertrag.

Boden
WaldgÀrten fördern den Bodenaufbau hin zu Boden, der Wasser und NÀhrstoffe halten kann. Das kommt dem Pflanzenwachstum und den ErtrÀgen zugute.

Mikroklima
KĂŒhl im Schatten eines Baumes, warm auf einem Stein in der Mittagssonne. Im Waldgarten findet man auf wenig Raum verschiedene Temperatur- und Feuchtigkeitszonen. Da findet Mensch und Tier auch bei Extremwetter einen angenehmen Platz.
Essbar
Obst und GemĂŒse
KrĂ€uter und GewĂŒrze
BlĂ€tter und BlĂŒten
Pilze
NĂŒsse und Samen
Nutzbar
Heilpflanzen
Faser- und FĂ€rbepflanzen
Brenn- und Nutzholz

Vielseitige Pflanzen
Pflanzen in einem Waldgarten erfĂŒllen mehrere Aufgaben. Durch DiversitĂ€t und Synergien schaffen wir ein System mit hohen ErtrĂ€gen.
Mit der Natur arbeiten
NatĂŒrliche Prozesse nutzen, statt gegen sie zu kĂ€mpfen, spart Ărger und Energie.
BiodiversitÀt fördern
VielfĂ€ltige Strukturen und Pflanzenarten bieten Lebensraum fĂŒr zahlreiche Tierarten. Das fördert auch NĂŒtzlinge.
WohlfĂŒhlen
Ein kĂŒhler Ort in Hitzeperioden, ein BlĂŒtenmeer, ein lebendiger Garten zum Naschen. WaldgĂ€rten sind zum WohlfĂŒhlen da.
Kann ein kleiner Hausgarten ein Waldgarten werden?
Ja!
FĂŒr einen Waldgarten gibt es keine MindestgröĂe. Es geht um das System aus essbaren Pflanzen, Förderung der BiodiversitĂ€t und Schaffung verschiedener Mikroklimata. Das geht auch auf 20qm GartenflĂ€che.

Unser Gestaltungsprozess
Wir nutzen Designmethoden der Permakultur mit fundiertem ökologischen Fachwissen. Unsere Erfahrung aus der Obstbaumpflege, dem eigenen Garten und anderen Waldgarten-Projekten helfen uns Designs zu entwickeln, die wirklich funktionieren.
Die Planung eines essbaren Waldgartens ist ein sehr individueller Prozess. Je nach GrundstĂŒck sind einzelne Schritte unterschiedlich aufwĂ€ndig. Sie bestimmen den Umfang und die Tiefe einer Planung!
Wir klĂ€ren WĂŒnsche, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten




Unser Gestaltungsprozess ist fĂŒr Einzelpersonen, Institutionen und Gruppen geeignet.
Bestandsaufnahme
Ihre BedĂŒrfnisse, die Gegebenheiten des GrundstĂŒcks und vorhandene Ressourcen stehen an erster Stelle.
Welchen Nutzen soll der Waldgarten fĂŒr Sie persönlich erfĂŒllen? Wie soll er sich anfĂŒhlen? Wir klĂ€ren die grundlegenden Fragen in einem ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch.
Das GrundstĂŒck analysieren wir umfassend: Licht- und Schattenbereiche, die vorhandene Vegetation, den Bodenzustand und wo sich Wasser, Wind und Wildtiere bewegen.
Am Ende ist alles begrenzt durch die vorhandenen Ressourcen. Das Budget wird selbstverstÀndlich betrachtet, aber auch die vorhandene Zeit, die FÀhigkeiten und Motivation der eingebundenen Menschen.
Designprozess
Wir planen vom Muster zum Detail
- Nutzungs- und Klimazonen definieren
- Infrastruktur, Wege und Wasser im Garten planen
- Standorte der BÀume und StrÀucher
- Pflanzenarten und -sorten fĂŒr jeden Bereich
- Am Ende: Zeitplan der Umsetzung
Unser ökologisches Design schafft Strukturvielfalt und fördert Randbereiche, denn beides stÀrkt die Resilienz des Gartens.
Das richtige MaĂ aus Integration und Separierung entscheidet darĂŒber, ob der Garten zur Wildnis wird oder leicht zu pflegen bleibt!
Die Erkenntnisse aus der Bestandsaufnahme werden in ein zusammenhÀngendes Konzept gebracht
Die Planung wird von uns, Ihnen oder gemeinsam umgesetzt

FĂŒr Gruppen bieten wir Coachings zu einzelnen Schritten der Umsetzung an: fachgerechte Pflanzung, Schnitttechniken, regelmĂ€Ăige Pflegearbeiten.
Umsetzung
Ein Waldgarten wĂ€chst wie ein richtiger Wald: langsam und durch natĂŒrliche Sukzession. Als GĂ€rtner lenken wir diese Sukzesssion zielgerichtet.
Wir geben Ihnen einen Zeitplan an die Hand, in dem die Schritte der Etablierung ĂŒber die kommenden Jahre mitgedacht werden.
In Absprache ĂŒbernehmen wir auch die Beschaffung und Pflanzung der benötigten Pflanzen, bodenvorbereitende Arbeiten und die Anlage von Habitatstrukturen.


